Kinder in Kobane
Kinder in Kobâne (c) Foto: privat

Kobanê, die symbolträchtige Stadt im kurdischen Teil Syriens an der Grenze zur Türkei, hat den
monatelangen Angriff des sogenannten „Islamischen Staates“ erfolgreich abgewehrt.

Am 26. Januar 2015 meldeten die Bewohnerinnen und Bewohner aus Kobanê:

«Ja, es ist wahr – Kobanê ist frei»

Den Namen Kobanês kennt inzwischen die ganze Welt. Doch der zum Symbol gewordene Widerstand
gegen den IS hatte einen hohen Preis.

Hunderte Kämpferinnen und Zivilistinnen sind tot, die Stadt ist zu
achtzig Prozent zerstört, über zwanzig Schulen wurden dem Erdboden gleichgemacht.
Wochenlang belagerte der barbarische IS die kurdische Stadt an der syrisch-türkischen Grenze.
Die freiheitsliebenden Frauen aus dem umkämpften Kobanê mussten mit dem Gewehr in
der Hand gegen die islamistischen Terroristen des IS für die Freiheit im Kanton Kobanê in
Rojava (Syrien-Kurdistan) kämpfen. So sind sie zum Symbol des Widerstandes geworden.
Auch im Kampf um Kobanê selbst spielten sie eine herausragende Rolle.
Sogar Mütter griffen zum Gewehr, die meisten Kämpferinnen jedoch waren noch
Teenager.

Zerstörtes Kobane
Kobâne nach den Angriffen des IS (c) Foto: privat

Kobanê und der Befreiungskampf seiner Bewohnerinnen stehen für die Gleichberech-
tigung von Männern und Frauen und für die dort schon lange praktizierte religiöse und
weltanschauliche Toleranz. Kurden, Christen und Moslems, Jesiden, Alewiten und andere,
Menschen unterschiedlichster Überzeugungen, verteidigten damit auch die Menschen-
rechte, für die wir einstehen.

Kobanê ist das Symbol für den demokratischen Aufbruch in einer Region,
die von Kriegen zerrüttet ist.
Viele der Geflüchteten sind bereits in ihre zerstörte Stadt zurückgekehrt
und leben dort unter schwierigsten Bedingungen.
Doch der Wiederaufbau hat begonnen .
Den wollen wir zusammen mit Ihnen unterstützen.
Wir möchten uns am Aufbau einer Berufsschule für die Mädchen in Kobanê
mit Spenden beteiligen .

Es geht darum, die Ausbildung der tapferen Mädchen und Frauen zu fördern, die ganz wesentlich zur
Befreiung von Kobanê beigetragen haben. Sie verdienen unsere ganze Solidarität.

Bitte spenden auch Sie dafür!

Helfen Sie mit! Jeder Euro zählt. Und: tragen wir dazu bei, den um Frieden und ihre Heimat ringenden
Menschen Hoffnung zu geben und ihnen damit die lebensgefährliche Flucht übers Mittelmeer zu ersparen.

Spendenkonten – bitte immer das Stichwort „Kobanê“ angeben!

Heinrich-Rodenstein-Fonds der GEW
Landesbank Hessen-Thüringen Girozentrale
IBAN: DE88 5005 0000 0084 0001 24
BIC: HELADEFF

Für eine Spendenquittung bitte die vollständige Adresse angeben.

Schirmherren des Projekts:
Herr Klaus Pleil
Oberbürgermeister der Stadt Fürstenfeldbruck
Herr Hans Seidl
Bürgermeister der Gemeinde Maisach

Initiatoren:
Haydar Işik, Maisach; „Bewegungen zum Frieden hin e.V.“ ,Maisach; Bündnis „Fürstenfeldbruck ist bunt –
nicht braun!”; DGB Kreisverband FFB; GEW Kreisverband FFB; Sozialforum Amper Fürstenfeldbruck

Unterstützer*innen:
Inge Ammon, FFB; Hans-Jürgen Buber, FFB; GEW Landesverband Bayern; Monika Glemnitz-Markus,
Gernlinden; Elisabeth Huber, Neuesting; Herbert Markus, Gernlinden; Dr. Udo Mauerer, Maisach; NGG
Landesbezirk Bayern; Margot Simoneit, FFB; Esther Weinryb-Goren, Maisach;: Hiltraut Wurm, Grafrath

V.i.S.d.P.: Margot Simoneit, Fürstenfeldbruck


Aktueller Spendenstand

Stand im Dezember 2017: 74.000,00 € – DANKE!

Danke!

Beitragsbild: PersianDutchNetwork, Creative Commons 4.0

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