Nachbericht: Der „III. Weg“ in Fürstenfeldbruck

Wir sind vielfältig! Foto: privat
Wir sind vielfältig! Foto: privat

Am Samstag, 16. Juli 2016, veranstaltete die rechtsextreme Kleinstpartei „Der III. Weg“ eine Kundgebung unter dem irreführenden und verachtenden Motto „Asylflut stoppen!“ in der Innenstadt Fürstenfeldbrucks. Die verfassungsfeindliche Gruppierung erschien mit insgesamt 15 Mitglieder und verschiedenen Rednern ihres Stützpunktes München/Oberbayern. Untermalt wurde die Kundgebung mit über Lautsprechern abgespielten Musikstücken mit nationalistischen Inhalten. Die Redebeiträge der Rechtsextremen zeichneten sich durch falsche und verdrehte Fakten in Kombination mit bekannten rechtsextremen Parolen aus.

Die Gegendemonstration unseres Bündnisses, zusammen mit vielen weiteren Gruppen,  (Vertreter von Kirchen und Parteien) sowie Bürgerinnen und Bürger aus dem Landkreis war zeitweise mit bis zu 130 Personen vertreten. Aufgrund rechtlicher Gegebenheiten (Wir erfuhren spontan von der Kundgebung, daher konnten wir lediglich eine Eilversammlung anmelden – ohne Kundgebungsrecht). war es uns nicht erlaubt eigene Redebeiträge zu halten. Die Stadt Fürstenfeldbruck hat erneut bewiesen, dass wir Bruckerinnen und Brucker Intoleranz und Fremdenhass nicht tolerieren. Laut, aktiv und vor allem gemeinsam machten wir klar:

In Fürstenfeldbruck ist kein Platz für Neo-Nazis und deren Ansichten!

Detailierter Bericht des Verfassungsschutzes:

https://www.bayern-gegen-rechtsextremismus.bayern.de/aktuelles/kundgebung-des-iii.-weg-stuetzpunktes-muenchen-oberbayern-in-fuerstenfeldbruck

Eigendarstellung der Partei „III. Weg“:

Achtung: enthält teilweise falsche Informationen!

http://www.der-dritte-weg.info/index.php/menue/1/thema/69/id/6566/akat/1/infotext/Asylflut_stoppen_Kundgebung_in_Fuerstenfeldbruck/Politik_Gesellschaft_und_Wirtschaft.html

Weitere Presseberichte und Bildergalerien:

Süddeutsche Zeitung: Neo-Nazis in Fürstenfeldbruck – Minikundgebung als Taktik

Süddeutsche Zeitung: Buhrufe für Neo-Nazi Parolen

Münchner Merkur: Demonstranten setzten Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit

Süddeutsche Zeitung: Umstrittene Strategie gegen Rechts

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